Wahlverband und Kooperation

Die Direktdemokratische Plattform kann auch als „Wahlverband“ dienen, bei dem kleinere Parteien gemeinsam antreten, um z. B. eine Prozenthürde zu überwinden. In der „Konzeption einer direktdemokratischen Plattformpartei“ steht dazu (S. 5), wobei es auch ohne Stimmrechtsübertragungen ginge:

Die Stimmrechtsübertragungen könnten auch dazu genutzt werden, Gruppen gleichgesinnter Wähler innerhalb der direktdemokratischen Plattformpartei bzw. ihrer registrierten Wählerschaft zu bilden und auch Klein- sowie Kleinstparteien zu integrieren, die sonst an den Prozenthürden scheitern oder selbst ohne Prozenthürde kein Mandat erringen würden. Dabei könnten selbst Gruppen mit entgegengesetzten inhaltlichen Zielen gemeinsam die Plattform nutzen, weil alle Stimmen proportional wirksam werden und nicht die Mehrheit die Minderheit dominiert. Wenn solche Gruppen hinreichend groß werden, können sie überlegen, ob sie in der Plattformpartei verbleiben oder (wieder) als eigenständige Partei antreten wollen, so dass die Plattformpartei als Inkubator und Versuchsfeld für neue Parteien und Ideen dienen kann wie auch neuen (potentiellen) Politikern eine Chance bietet, sich auszuprobieren und bekannter zu werden.

Zumindest in der Anfangsphase sind auch direkte Kooperationen mit einer oder mehreren Parteien möglich. Es könnte auch eine bestehende Partei die Grundidee der Direktdemokratischen Plattform komplett übernehmen. Für solche Ideen gibt es kein Copyright, doch eine Mitteilung wäre nett.

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